Praxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Hülsebrockstraße 21 • 48165 Münster
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Implantologie

Knochenaufbau / Augmentation

Habe ich für eine Implantation genug Knochen?

Diese zentrale Frage ist nicht nur für den Patienten, sondern auch für uns Implantologen und den angestrebten Erfolg von Bedeutung.

Im optimalen Fall wird der Zahn schonend und ohne auffallend großen Knochendefekt entfernt. Dann kann nach ca. 3 Monaten eine präzise Diagnostik des Knochenlagers erfolgen und in aller Regel eine Implantation vorgenommen werden. Der Fachmann spricht von der verzögerten Sofortimplantation. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann auch eine Sofortimplantation unmittelbar nach der Extraktion des Zahnes erwogen werden.

Was aber tun, wenn die knöcherne Basis doch eine erhebliche Vorschädigung aufweist oder die Zahnentfernung schon längere Zeit zurückliegt, so dass ein vermehrter Knochenabbau vorliegt?

Auch in solchen Fällen kann eine Implantatbehandlung angestrebt werden. Die Anforderungen an die Diagnostik werden dabei sehr hoch gesetzt. Auf dieser Basis kann dann während der Implantation eine begleitende Knochenaufbaubehandlung, eine Augmentation, durchgeführt werden. Nach dem Einbringen des Implantates wird direkt körpereigener Knochen oder ein körperverträgliches Knochenersatzmaterial platziert. Bei Bedarf deckt man dieses Material mit einer sogenannten Membran ab, die sich wie ein Schutzmantel über Implantat, Knochen und Knochenaufbaumaterial legt. Die Membran löst sich langsam auf, während der Knochen sich erholt und regeneriert.

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